Resilienz lernen: Mentale Widerstandsfähigkeit mit diesen Tipps stärken

Sep 7, 2020

Gehörst du zu den Menschen, die sich Kritik sehr zu Herzen nehmen und sofort an sich zu zweifeln beginnen? Werfen dich Herausforderung schnell aus der Bahn und brauchst du lange, um dich wieder davon zu erholen? Dann wird es Zeit, an deiner Resilienz, also deiner mentalen Widerstandsfähigkeit, zu arbeiten, damit du auch in schwierigen Lebenslagen einen kühlen Kopf bewahrst.

Was ist Resilienz?

Resilienz wird auch psychische Widerstandskraft genannt, und beschreibt unsere Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und für das persönliche Wachstum zu nutzen.

Heutzutage haben viele von uns ihr eigenes Business oder möchten gerne eines starten und sich selbständig machen, und gerade dafür ist Resilienz von entscheidender Bedeutung, denn Herausforderungen und Hindernisse sind oft unvermeidlich.

Doch nicht nur beruflich, auch in Bezug auf unsere Partnerschaft und zwischenmenschlichen Beziehungen, die Beziehung zu uns selbst und sogar unsere Gesundheit wirkt sich die mentale Widerstandsfähigkeit positiv aus.

Charakterstärke und Entschlusskraft spielen ebenfalls eine ganz wichtige Rolle im Zusammenhang mit Resilienz und all diese Fähigkeiten lassen sich trainieren. Die folgenden Tipps werden dir dabei helfen.

Resilienz Tipp #1: Aufstehen und weitermachen!

Du bist gefallen und das vor den Augen aller? Egal, aufstehen und weiter geht’s! Bestimmt kennst du die Bilder von stürzenden Models auf den Laufstegen. Stell dir nur vor, sie würden sitzen bleiben und sich selbst bemitleiden. Damit würden sie sich keinen Gefallen tun und zudem noch die Show behindern.

Aber genau das tun viele Menschen, wenn sie Rückschläge erleiden. Klappt etwas nicht so, wie sie das erwartet haben, stecken sie den Kopf in den Sand und meinen, alles sei umsonst gewesen.

Erfolgreiche Menschen besitzen so viel Resilienz, dass sie Rückschläge an sich abprallen lassen. Das Produkt ist gefloppt? Macht nichts, dann bringen sie eben ein anderes, gefragteres auf den Markt. Die Rede kam bei den Leuten nicht gut an? Beim nächsten Mal ist man besser vorbereitet! Gefeuert worden? Da draußen wartet sicher ein besserer Job auf!

Herausforderungen sind dazu da, um an ihnen zu wachsen und nicht daran zugrunde zu gehen. Jedes Tier muss sich den Herausforderungen der Natur stellen und passt sich an (wir nennen das Evolution). Wer sich nur zu Hause verkriecht, um nichts falsch zu machen, entwickelt nicht nur keine Resilienz, sondern auch keine Reife.

 

Resilienz Tipp #2: Destruktive Kritik ablehnen!

Kritik bekommt jeder von uns zu spüren. Ob im Beruf, der Partnerschaft oder selbst auf der Straße wird man grundlos angepöbelt. Vor allem im Internetzeitalter müssen sich viele mit sogenannten Trollen oder Hatern herumschlagen, also Individuen, die sich versteckt in ihrem Kämmerlein bemüßigt fühlen, andere Menschen, die den Mut haben, in die Welt zu gehen, nicht nur zu kritisieren, sondern wahrlich zu beleidigen.

Kritik nicht anzunehmen, fällt vielen schwer, vor allem wenn es sich um eine ohnedies zartbesaitete Seele handelt. Ablehnung hätte in früheren Zeiten nämlich unseren Tod bedeutet, weshalb wir wohl die »Veranlagung« dafür haben, sie ernst zu nehmen.

Wie aber geht man mit negativer Kritik, die keinen konstruktiven Gehalt für uns hat, um? Ich denke, es ist ganz wichtig zu verstehen, wer die Menschen sind, die kritisieren, denn dann fällt es dir leichter, ihre Aussagen nicht so ernst zu nehmen.

Glaubst du, dass ein zufriedener und glücklicher Mensch, der verliebt ist, einen tollen Job hat und das Leben in vollen Zügen genießt, morgens aufwacht und sagt: »Was für ein herrlicher Tag! Wen könnte ich denn heute so richtig runtermachen und ein schlechtes Gefühl geben?« Wohl kaum.

Es sind tatsächlich nur unzufriedene und frustrierte Leute, die das tun. Warum? Weil sie auf diese Weise ihren Ärger und ihre Wut an jemand anderes weitergeben und dadurch eine Erleichterung spüren. »Ich bin nicht der einzige Versager«, ist die eigentliche Message, die hinter ihrer Kritik steht.

Mach dir bewusst, dass diese Menschen nicht nur von anderen, sondern vor allem von sich selbst abgelehnt werden. Sie mögen ihr Leben nicht und schon gar nicht mögen sie es zu sehen, dass es anderen gut geht, dass andere etwas bewirken und sie selbst nichts erreicht haben.

Da sie es nicht anders können, versuchen sie auf diese Weise, ein bisschen Aufmerksamkeit zu erhaschen. Gib sie ihnen nicht! Nimm die Kritik nicht an. So bleibt sie da, wo sie hingehört: Nämlich bei diesen Leuten selbst.

Hast du persönlich mit solchen Menschen zu tun, und meinst, du musst Stellung beziehen, kannst du dies wie folgt tun: »Ich weiß nicht genau, was du mit dieser Aussage/Kritik bewirken möchtest. Sie hat keinen konstruktiven Gehalt und ich werde deshalb nicht darauf eingehen« oder »Danke für diesen Beitrag. Ich stimme da nicht mit dir/Ihnen überein./Ich sehe das nicht so.«

Siehe auch: Kritik und Selbstkritik. Wie gehe ich damit um?

Resilienz Tipp # 3: Lob dich selbst so oft du kannst!

Das ist ein wirklich wichtiger Tipp, um mehr Resilienz zu entwickeln. Wer schnell gekränkt ist, wird meist von seinem inneren Kritiker runtergemacht. Diese Stimme ist aber nichts weiter, als jahrzehntelang wiederholte Glaubenssätze, die keinen Wahrheitsgehalt haben. Du kannst sie ändern.

Tausche deinen inneren Kritiker gegen einen Cheerleader oder einen aufmunternden Elternteil aus, der dich stets lobt und unterstützt, auch wenn es heute nicht so gut gelaufen ist. Man kann schließlich nicht jedes Spiel gewinnen.

Resilienz Tipp # 4: Sieh ein »Nein« als Aufschub

Ein »Nein« bedeutet nicht, dass du das ganze Projekt in die Mülltonne schmeißen musst, und die Arbeit umsonst gewesen ist. Manchmal ist die Zeit noch nicht reif oder das Produkt kann noch verbessert werden.

J. K. Rowling (die Autorin der Harry Potter Reihe) musste ihr Manuskript an 14 Verlage senden, bevor es angenommen wurde. Stell dir vor, sie hätte nach den ersten 5 Absagen aufgegeben!

Stärke deine Resilienz, indem du dir sagst, dass es nicht die richtige Person war, die dein Produkt bewertet hat, und dass jemand anderes das ganz anders sehen wird. Sieh ein »Nein« nicht als etwas Endgültiges, sondern als einen Aufschub.

Resilienz Tipp # 5: Die Sprache der Widerstandsfähigen

Deine Sprache ist entscheidend, wenn du Resilienz aufbauen möchtest. Wie oben erwähnt, musst du einerseits die Stimme deines inneren Kritikers genau untersuchen und ändern, aber auch im täglichen Sprachgebrauch darauf achten, dass du gewissen Fallen ausweichst.

»Alles läuft schief«, »Ich bin unfähig«, »Bei mir klappt nie etwas«, sind Aussagen, die du unwiederbringlich aus deinem Wortschatz streichen musst! Du solltest sie weder denken noch laut sagen, denn dadurch prägst du sie in dein Unterbewusstsein ein, welches dir stets Beweise dafür liefern wird, dass das stimmt

Siehe auch: Das Gesetz der Anziehung.

Stattdessen kannst du dir aufbauende Sätze wie »Ich schaffe alles, was ich mir vornehme«, »Ich kann mich durchsetzen«, »Ich gehe wahnsinnig gut mit Herausforderungen um« sagen. Und zwar immer und immer wieder. Korrigiere dich, wann immer du dich dabei ertappst, negativ zu sprechen.

Resilienz ist eine Fähigkeit, die für jeden Menschen erlernbar ist. Entscheidend ist hierfür, alte Gewohnheiten, die nicht dienlich sind abzulegen und gegen neue, die uns ans Ziel führen, auszutauschen. Verfolge deine Träume und lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen. Denn wie bereits ein Weiser aus vergangener Zeit wusste: »Auch das wird vorbeigehen.« Wie wahr.

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