5 Tipps für eine glückliche Beziehung

Okt 14, 2019

Es bedarf oft einer langen Suche, bevor wir einen Partner finden. Und für manche ist die Beziehung schneller vorbei als gedacht, wohingegen andere uns mit Langzeitbeziehungen Hoffnung auf das währende Glück geben. Was machen diese Paare anders? Was sollten wir beachten, wenn wir statt der kurzen Liebelei eine langfristige Partnerschaft anstreben? Hier findest du Tipps für eine glückliche Beziehung, die über die Phase der rosaroten Brille hinaus hält.

Was ist eine glückliche Beziehung?

Eine glückliche Beziehung mag für jeden anders aussehen, je nach unserer bisherigen Erfahrung und den daraus resultierenden Vorstellungen.

Dazu gehört, was unsere Eltern und unser Umkreis uns vorgelebt haben, was wir in den Medien sehen und natürlich das, was wir selbst erlebt haben. Jede unserer bisherigen Beziehungen hat uns schließlich Präferenzen entwickeln lassen, was wir zukünftig wollen und was nicht.

Abgesehen von diesen persönlichen Vorlieben, gibt es Punkte, die von der Mehrheit der Menschen als positiv angesehen werden und die wir daher als Referenz für eine glückliche Beziehung heranziehen.

1. Tipp: Wertschätzung

Wer mag es nicht, für das, was er tut wertgeschätzt zu werden, und tatsächlich ist das Fehlen von Wertschätzung einer der häufigsten Gründe für Beziehungskrisen.

Vor allem wenn Kinder die Beziehung bereichern, fühlen sich Mann und Frau in ihrer neuen Rolle nicht ausreichend wertgeschätzt. Die Frau hat das Gefühl, dass der Aufwand, der mit ihrer neuen Rolle als Mutter einhergeht, nicht wahrgenommen wird. Der Mann wiederum sieht sich oftmals nur als Geldgeber und mit dem Vorwurf konfrontiert, wenig zur Kindererziehung beizutragen.

Doch nicht nur bei der Kindererziehung, auch generell drücken Partner in längeren Beziehungen seltener ihre Wertschätzung für das aus, was der andere tut.

Frage dich: Was tut dein Partner, was für dich selbstverständlich geworden ist?

♦ Kocht er, macht den Haushalt oder Reparaturen, die anfallen?

♦ Holt dich oder die Kinder von der Arbeit ab?

♦ Kümmert sich um Bürokratisches und andere Alltagsangelegenheiten?

Versuche, dich in die Rolle deines Partners einzufühlen, und bedanke dich von Zeit zu Zeit für das, was er tut. Sag ihm/ihr, dass du zu schätzen weißt, dass er/sie Dinge tut, die dir nicht besonders liegen, und die du vielleicht nicht so gut machst wie er/sie.

Damit machst du ihm/ihr ganz nebenbei auch ein Kompliment – etwas, was jeder von uns gerne hört, aber nur selten an andere weitergibt.

Der nächste Tipp für eine glückliche Beziehung steht in engem Zusammenhang mit Wertschätzung.

2. Tipp: Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit und Wertschätzung sind wahre Garanten für eine glückliche Beziehung.

♦ Wann hast du deinem Partner das letzte Mal aufmerksam zugehört und bist dabei unvoreingenommen gewesen?

♦ Hast du Ideen, wie du ihn/sie aufheitern könntest, wenn er/sie sich nicht gut fühlt?

♦ Wann hast du ihn/sie zuletzt überrascht? Mit Blumen, einer Einladung ins Restaurant oder etwas, von dem du weißt, dass dein Partner es mag.

Während der Kennenlernphase und der Phase des Verliebtseins tun wir diese Dinge. Doch weil wir über die Jahre für selbstverständlich erachten, was wir haben, machen wir uns nicht mehr so viel Mühe wie früher.

Übrigens machen wir das nicht nur in Beziehungen, sondern auch bei der Arbeit und in anderen Bereichen unseres Lebens (Gesundheit, Freundschaften pflegen usw.).

Dadurch geht die Spannung verloren und wir finden uns in einer Alltagsroutine, die wir mit gelegentlichen Urlauben und Ausflügen aufpeppen wollen.

Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Bewusstheit ändern die Sicht auf das, was wir zu kennen glauben und bringen damit neue Schönheit in unseren Alltag.

3. Tipp: Verständnis und Rücksichtnahme

Wenn wir selbst Fehler begehen, fordern wir von anderen, Nachsicht mit uns zu haben. Wenn der Partner jedoch in unseren Augen etwas falsch macht, sind wir plötzlich nicht mehr verständnisvoll.

Sind schmutziges Geschirr oder herumliegende Wäsche es wirklich wert, sich zu ärgern und dem anderen in Form von Vorwürfen ein schlechtes Gefühl zu geben? Magst du es denn, wenn man dir Vorwürfe macht?

Hier kommt übrigens wieder Achtsamkeit und Bewusstheit ins Spiel, denn wer bewusst ist, wird über die Konsequenzen bestimmter Worte und Verhaltensweisen nachdenken.

Könnte man beispielsweise den Partner (ohne sich dabei aufzuregen) fragen, ob es für ihn in Ordnung wäre, seine Sachen selbst wegzuräumen, weil man es gerne ordentlich mag?

Solche Gespräche erweisen sich bei Paaren, die seit langem zusammen sind, als schwierig, da sie eine bestimmte Eigendynamik entwickelt haben. Sie reagieren auf das Verhalten des anderen, statt bewusst zu agieren.

Doch auch hier ist es möglich, mit Verständnis auf das bisherige Verhalten zu blicken, die Konditionierung zu erkennen und gemeinsam zu versuchen, sie aufzulösen.

„Es tut mir leid, dass ich mich so verhalten habe – ich wollte dich nicht verärgern. Mich stört nur, dass … Vielleicht können wir das ab heute versuchen, anders zu handhaben?“

Es ist erstaunlich, wie viel man erreichen kann, wenn man auf eine verständnis- und rücksichtsvolle Weise miteinander spricht.

Wer seine Fehler zugeben kann, wird oftmals auch im Partner das Bedürfnis auslösen sich zu entschuldigen.

Nicht so allerdings, wenn wir es mit sehr unterschiedlichen Bewusstseinsebenen zu tun haben. Was uns zum nächsten Tipp für glückliche Beziehungen bringt.

4. Tipp: Gleiche bzw. hohe Bewusstseinsstufe

Eine reflektierte und eine unreflektierte Person werden es schwer miteinander haben. Vor allem der reflektierten Person wird das zu schaffen machen, während die unreflektierte eventuell profitiert.

Mit einer sehr bewussten Person ist es leicht, eine Beziehung zu führen, während ein unbewusster Mensch eine Zerreißprobe darstellen kann.

Betrachtet man eine Beziehung zwischen Menschen mit hoher Bewusstseinsstufe wird man feststellen, dass sie …

♦ weniger streiten,

♦ aufeinander eingehen,

♦ verständnisvoll und

♦ gebend sind.

Beziehungen zwischen unbewussten Menschen äußern sich …

♦ in häufigem Streit,

♦ wenig gegenseitigem Einfühlungsvermögen,

♦ egozentrischem Verhalten,

♦ zwanghaftem Kontrollieren und

♦ Einschränken der Freiheit des Partners.

Wie erkennt man gleich hohe Bewusstseinsstufen?

Wer nicht nur nach dem Äußeren geht, wird sich von der Energie eines anderen Menschen angezogen oder abgestoßen fühlen. Das kann das Verhalten der Person, ihr Blick und Ausdruck, ihre Art zu sprechen und zu gestikulieren sein oder einfach wie wohl man sich in der Gegenwart dieses Menschen fühlt.

Wir alle haben in unserem Leben Zeiten durchgemacht, in denen wir sehr unbewusst waren. Das scheint ein normaler Prozess in der Entwicklung des Menschen und seines Egos zu sein.

An seiner Bewusstheit kann man immer arbeiten. Und das zahlt sich aus, denn je höher das Bewusstsein, desto glücklicher werden wir und unsere Beziehungen.

♠ Mehr zum Thema findest du im Artikel: Animalisch oder meisterhaft: Auf welcher Bewusstseinsstufe bist du?

5. Tipp: Es wirklich wollen!

Wer mit jeder Faser seines Körpers eine glückliche Beziehung führen will, der wird sich ganz automatisch an die oben genannten Tipps halten. Denn man bemüht sich für das, was man unbedingt möchte.

Und wenn man das Glück hat, jemanden gefunden zu haben, den man liebt und mit dem man gerne Zeit verbringt, so ist es nur natürlich, dass man so lange als möglich glücklich sein möchte.

Wie wäre es also, wenn du dich einen Moment daran zurückerinnerst, wie es war, als ihr euch kennengelernt habt. Kannst du diesen Menschen noch einmal so unvoreingenommen betrachten wie damals? Ihr seid schließlich nicht mehr dieselben, also warum nicht versuchen, sich jeden Tag neu zu entdecken und gemeinsam zu entwickeln?

Wann kann man jemals wieder so tief in die Seele eines anderen Menschen blicken als in einer intimen Beziehung. Wieso sich also mit oberflächlichen Unstimmigkeiten aufhalten, wenn man in der Liebe der Zweisamkeit baden kann. Das wärmste und wohligste Bad dieser Erde.

 

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