Meditieren macht aufmerksam, glücklich und erfolgreich

Feb 17, 2020

In diesem Artikel findest du keine Auflistung all der Arten von Meditation und wie die korrekte Sitzhaltung dafür aussieht. Das Meditieren wird heutzutage nicht mehr nur von Buddhisten im Lotussitz ausgeübt, sondern ist längst fester Bestandteil erfolgreicher Menschen weltweit, die um die vielen Vorteile eines ruhigen Verstandes wissen. Sehen wir uns an, wie man Meditieren in den Alltag integrieren kann und welche nachweislichen Effekte es auf unser Wohlbefinden hat.

Warum überhaupt meditieren?

In der Meditation ziehen wir uns von der Außenwelt zurück, das heißt unsere fünf Sinne und vor allem unser Verstand werden zur Ruhe gebracht. In unserer westlichen Welt sind wir seit unserer Kindheit darauf trainiert worden, permanent auf unsere Umwelt zu reagieren, und unser Verstand ist dementsprechend ununterbrochen am Arbeiten. Leider nicht immer auf eine gesunde Weise.

Wir vergleichen, beurteilen, verurteilen und besonders negativ wirken sich Sorgen und Zweifel auf unser Gemüt und unseren Körper aus. Die ständige Informationsflut von außen kann zu Stress in unserem Inneren führen.

Meditieren ist daher wie eine Art Urlaub für Körper und Geist und das hat positive Effekte auf unser ganzes Wesen.

Wie wirkt sich Meditation auf uns aus?

Regelmäßiges Meditieren hat nachweislich positive Effekte auf unser Gehirn.

Während unser Gehirn durch den Alterungsprozess sowie durch Stress graue Substanz einbüßt, zeigt das Gehirn von Menschen, die viele Jahre täglich meditierten, eine höhere Dichte dieser Gehirnstruktur. Sie ist zur Regulation von Emotionen und physiologischen Funktionen zuständig.

Menschen, die regelmäßig meditieren, haben weniger Angst, leiden nicht unter Gefühlen von Einsamkeit und empfinden sogar weniger Schmerzen, was mit der Reduktion der Aktivität der Amygdala (Mandelkern, das Angstzentrum des Gehirns) zu tun hat.

Das Meditieren schult zudem unsere Aufmerksamkeit und Bewusstheit, was ohne Zweifel nicht nur positive Auswirkungen auf uns selbst, sondern auch auf unser Umfeld hat. Wir nehmen unsere eigenen Körper und Geist besser wahr, lernen Vorgängen und Verhaltensmuster zu verstehen und darauf einzuwirken. Wir werden anderen Menschen gegenüber einfühlsamer und verständnisvoller, denn wenn wir uns selbst besser verstehen, verstehen wir selbstverständlich auch die gesamte Spezies Mensch besser.

meditieren 2

Wenn du Meditation bisher als etwas Esoterisches abgetan hast, dass nur von Mönchen oder Traumtänzern praktiziert wurde, kann ich dir versichern, dass sich dieser Trend gewandelt hat, und die meisten erfolgreichen Menschen, das Meditieren in ihre tägliche Routine einbauen. Warum? Weil wir mit einem ruhigen Verstand Inspirationen und Eingebungen erhalten, auf die wir, wenn innerer Tumult vorherrscht, sonst keinen Zugriff haben.

15 – 20 Minuten am Tag reichen, um die positiven Auswirkungen im alltäglichen Leben wahrzunehmen.

Wie fange ich an?

Als Erstes sei gesagt, dass du weder ein spezielles Kissen noch eine bestimmte Sitzhaltung einnehmen musst. Der Lotussitz wurde empfohlen, um einen freien Energiefluss zuzulassen, doch ich persönlich finde, dass er für einen ungeübten Anfänger ungemütlich sein kann und deshalb eher ablenkt, als förderlich ist.

Falls du also beispielsweise Rückenprobleme haben solltest, fühl dich frei, dich hinzulegen, wenn das für dich angenehmer ist. Das wird normalerweise nur deshalb nicht empfohlen, weil man dabei einschlafen könnte und das wollen wir beim Meditieren nicht erreichen.

Finde eine bequeme Sitzposition, am besten in lockerer Kleidung an einem ruhigen Platz. Es spielt keine Rolle, ob du am Boden, am Stuhl oder auf der Couch sitzen magst. Fühl dich wohl – das ist das Wichtigste!

Wenn das Meditieren für dich etwas ganz Neues darstellt, würde ich auf jeden Fall eine geführte Meditation empfehlen. Dazu findest du jede Menge Videos im Internet, die dich unterstützen. Ein Sprecher begleitet dich sozusagen in den Entspannungszustand und das ist deshalb sinnvoll, weil wir es gerade zu Beginn mit einem sehr aktiven Verstand zu tun haben, den wir alleine schwer unter Kontrolle kriegen.

Lauschen wir hingegen den Worten einer Person, wird unsere Aufmerksamkeit vom Verstand weg auf verschiedene Bereiche des Körpers gelenkt. Zudem wird gerade für Anfänger die Konzentration auf die Atmung miteingebracht, was sehr sinnvoll ist, um sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.

Meditieren – täglich?

Um die meisten Vorteile zu erzielen, ist das tägliche Meditieren sinnvoll. Empfohlen wird häufig die Meditation am Morgen, weil wir nachmittags bzw. abends viele Sinneseindrücke vom Tag mitgenommen haben und daher einen sehr aktiven Verstand haben. Das macht es schwieriger, zur Ruhe zu kommen, denn er wird uns stark ablenken.

Am Morgen hingegen sind wir noch weitgehend unbeschrieben und es ist leichter, den Ort der inneren Ruhe zu finden. Und erst wenn wir diesen Zustand erreichen, beginnen die positiven Aspekte des Meditierens Einzug zu finden.

Am besten ist es aber, du suchst dir eine Zeit des Tages aus, die für dich angenehm ist, und in der du dich ein wenig zurückziehen kannst und weißt, dass du nicht gestört wirst. Vergewissere dich auch, dass dein Telefon auf lautlos gestellt ist, um nicht abgelenkt zu werden.

Für den Anfang kannst du deine Meditationen kurz halten (10 Minuten), denn du wirst automatisch mit der Zeit nach längeren »Sitzungen« streben, wenn du siehst, wie positiv sich das auf dein Tag und dein ganzes Leben auswirkt.

Erfolgreiche Menschen schwören auf eine Zeit von ca. 15 – 20 Minuten, da diese ausreicht, um den Verstand zu beruhigen und sich gleichzeitig für Inspirationen zu öffnen.

Wundere dich nicht, wenn du während des Meditierens Gähnen musst oder dein Körper sich unwillkürlich anfängt zu bewegen. Das sind Zeichen, dass dein Geist tatsächlich zur Ruhe gekommen ist und dein Körper Energien freilässt bzw. sich entspannt. Das gilt auch für Kribbeln in den Gliedmaßen, leichtes Wanken des Körpers oder eine Schwere im Kopf.

Wichtig ist es, dass du lernst zu- und loszulassen und nicht ständig die Kontrolle über alles zu haben. Das Beobachten und sich Hingeben ist es, was uns zu wahrer Größe und Gelassenheit führt. Meditieren ist eine wunderbare Möglichkeit, zu wachsen und sich kennenzulernen. Und an jedem von uns gibt es viel zu entdecken! Viel Spaß dabei!

Das bist nicht du! Lebe deine wahre Natur und werde glücklich

Die Person, für die du dich in diesem Augenblick hältst, ist nur ein Abbild dessen, wer du wirklich bist. Du bist viel mehr als das, was du siehst oder wer du glaubst zu sein. Weißt du, dass deine wahre Natur keine Sorgen, Ängste und Zweifel an sich hegt? Dass sie selbstbewusst und mutig dem Leben entgegenblickt? Befreie dich von alten Vorstellungen und Glaubenssätzen und entdecke, wer du wirklich bist. Dann hältst du den Schlüssel zu einem glücklichen Leben in deinen Händen.

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