Vergeben. Finde deinen inneren Frieden.

Dez 23, 2019

Grämst du dich über das Verhalten anderer Menschen oder dein eigenes? Bist du der Ansicht, die anderen oder du hätten sich anders verhalten sollen? Wir wissen nur zu gut, dass sich Vorwürfe und Schuldzuweisungen nicht gut anfühlen und uns sogar krank machen können. Lerne deshalb zu vergeben und befreie dich von negativen Gefühlen wie Feindseligkeit und Ärger. In diesem Artikel findest du einige Tipps, die dir helfen sollen.

Warum vergeben?

Manchmal ist man so sauer auf jemand anderes, dass man ihm nur das Schlechteste wünscht. Doch das einzige, was wir mit unserem Zorn erreichen, ist, dass wir uns selbst schlecht fühlen. Es ist, als würde man Gift trinken, und hoffen, den anderen damit zu vergiften.

Vergeben ist immer noch die beste Medizin, um sich wieder zu entgiften, denn sie bringt:

♦ Die Befreiung von negativen Gedanken und Gefühlen und damit

♦ Mehr Klarheit und Ordnung im Verstand und

♦ Mehr Ruhe und Gelassenheit für Geist und Körper.

Denn Gräuel und Feindseligkeit haben keine Auswirkung auf den anderen, aber uns selbst können sie krank machen. Vergeben ist wie eine Reinigung dieser Altlasten, die wir oft viel zu lange mit uns herumschleppen.

Wenn wir uns über uns oder jemand anderes ärgern, legen wir unsere Konzentration ganz auf diese negativen Gedanken. Negative Gedanken wiederum erzeugen negative Gefühle, denn unser Körper macht keinen Unterschied, ob wir uns tatsächlich in einer unangenehmen Situation befinden oder nur daran denken.

Wütend auf jemanden oder sich selbst sein, bedeutet demnach Stress für den Körper.

Konditionierung und Unbewusstheit

Als Erstes empfiehlt es sich, ein Verständnis aufzubauen, dass weder wir noch die anderen sich hätten anders verhalten können. Bevor du zu protestieren beginnst, hier die Erklärung:

Da jeder von uns durch sein bisheriges Leben auf ganz bestimmte Art und Weise konditioniert wurde, verhalten wir uns und handeln entsprechend dieser Konditionierungen, sprich, unserer Glaubenssätze, Überzeugungen und Vorstellungen.

Ärgerst du dich beispielsweise über dich selbst, weil du findest, du hättest anders agieren sollen, mach dir bewusst, dass du es im Moment des Geschehens nicht besser wusstest. Akzeptiere dein Verhalten und verzeihe dir dafür. Beim nächsten Mal machst du es anders.

Wenn du dich über das Verhalten eines anderen Menschen dir gegenüber ärgerst, versuche zu verstehen, dass die Person sich ihrem Bewusstseinsstand entsprechend verhalten hat. Sie hat das getan, was sie in Bezug auf ihre Einstellungen und Überzeugungen für richtig erachtet hat. Dabei wollte sie dir wahrscheinlich nicht einmal etwas Schlechtes tun, sondern war lediglich damit beschäftigt, für sich das Beste herauszuholen.

Lass all die Geschichten in deinem Kopf ein für alle mal los, denn du tust dir nicht gut damit, dich zu ärgern. Sage dir, dass dieser Mensch es nicht besser gewusst hat und in seiner Unbewusstheit gehandelt hat.

In den meisten Fällen bekommen Menschen, die anderen (absichtlich) Schaden zufügen, den Boomerang zurück. Wann und auf welche Weise überlassen wir einfach dem Universum.

Mach es zu deiner Gewohnheit positiv zu denken und keine negativen Gedanken zuzulassen.

Vergeben Tipps

Egal ob es jemand anderes ist, auf den du sauer bist oder ob du dich über dich selbst ärgerst. Hier ist eine Vorgehensweise, die dir helfen kann, mit den negativen Gefühlen umzugehen.

1. Nicht beurteilen

Was auch passiert ist, bezeichne es nicht sofort als ungerecht, unverschämt, schlecht, das Schlimmste usw. Verurteile nicht die anderen oder dich, dass du in diese Situation geraten bist.

Jeder Umstand kann negativ oder positiv betrachtet werden (oder neutral). Wenn du etwas als negativ bezeichnest, dann muss darin auch etwas Positives zu finden sein.

Du magst jetzt nichts Positives darin finden können, dass dein Partner dich für jemand anderes verlassen hat. Du bist zornig und gekränkt und siehst keinen Grund dieser Person jemals zu vergeben.

Noch weißt du nicht, dass du durch diese Trennung in der Zukunft vielleicht deinen Seelenverwandten finden wirst, oder du auf einer Reise, die du alleine machst, um dich abzulenken, dazu inspiriert wirst, in ein anderes Land zu ziehen, oder du, weil du dich mit Hobbys ablenken wolltest, deine Liebe zum Reiten wiederentdeckst und dir jemand den Vorschlag unterbreitet, in einer Reitschule tätig zu werden, die du später übernimmst, und und und.

In dem Moment, in dem du vergibst und den Ärger für immer loslässt, machst du dich frei all die Möglichkeiten zu sehen, für die du dich sonst verschließt!

2. Die Sicht der Dinge ändern

Um beim Beispiel „Verlassenwerden“ zu bleiben. Drehen wir für einen Moment die Situation um. Was wäre, wenn du unglücklich in der Beziehung gewesen wärst, und du hättest jemanden getroffen, in den du dich Hals über Kopf verliebt hättest.

Wir geben es ungern zu, aber in vielen Fällen würden wir genauso agieren, wie die anderen es mit uns machen. Natürlich könnte es sein, dass wir nicht so gehandelt hätten oder sogar selbst solche Gelegenheiten gehabt haben und uns jetzt ärgern, dass wir es anders gemacht haben.

Das Umdrehen der Situation wird dir aber auf jeden Fall dabei helfen, verschiedene Sichtweisen begreifen zu können, weshalb es dir leichter fallen wird, ein Verständnis aufzubauen und zu vergeben.

3. Verständnis

Wir müssen nicht vollständig nachvollziehen können, warum jemand gehandelt hat wie er es getan hat. Aber wir können verstehen, dass er aufgrund seiner Konditionierung (siehe oben) gar nicht anders handeln konnte.

Hilf dir, indem du dir sagst: „Diese Person ist total unbewusst und merkt gar nicht, was sie anrichtet. Es hat keinen Sinn sich darüber zu ärgern, denn dadurch ändert sich nichts, außer dass ich mich schlecht fühle. Ich aber will mich gut fühlen.“

In dem Moment, da du die Entscheidung triffst, dich nicht mehr darüber zu ärgern, wirst du anfangen nach Methoden zu suchen, die Angelegenheit loszulassen. Vergeben ist eine der besten Methoden.

Vergeben ist die Einsicht, dass ein anderer Mensch oder man selbst nicht anders handeln konnte, und in jedem Moment das getan hat, was er oder man selbst für richtig erachtet hat.

Für unbewusste Menschen bedeutet das oft, nur auf den eigenen Vorteil zu sehen und die Gefühle und Lebensumstände der anderen zu übergehen.

Das ist in Ordnung. Wir akzeptieren, dass die Menschen auf unterschiedlichen Bewusstseinsstufen sind und so sind die einen aufmerksamer und liebevoller als die anderen. Wir haben aus unseren negativen Erfahrungen gelernt und wissen nun, welche Art Menschen wir uns in unser Leben wünschen.

4. Liebe senden

Das ist kein einfacher Schritt, aber wenn du es schaffst, diesen Menschen oder dir selbst Liebe zukommen zu lassen, dann bist du am besten Weg, dich ein für alle Mal vom Negativen zu befreien und zu vergeben.

Als kleine Hilfe kannst du zuerst an jemanden oder etwas denken, der oder das dir ein gutes Gefühl gibt. Ein Mensch, den du liebst, ein Haustier, das dich glücklich macht oder der schöne Urlaub vom letzten Jahr, den du so sehr genossen hast.

Bringe dich in richtig gute Stimmung, fühl dich glücklich und dann denke an besagte Person; mit positiven Gefühlen gewappnet, erklärst du, dass du dieser unbewussten Person vergibst und – weil du jetzt sogar schon Mitleid für sie empfindest – sendest du ihr all deine Liebe. Sie hat es bestimmt nötig!

Du liest diesen Artikel, weil es dir am Herzen liegt, kein Gräuel gegen andere oder dich selbst zu empfinden. Das zeugt von sehr viel Stärke und Courage und einem hohen Bewusstsein. Du kannst stolz auf dich sein, denn deine Arbeit an dir selbst wird sich auch in deinem Umfeld widerspiegeln. Wenn du glücklich bist, wirst du auch glücklichere Menschen anziehen, wenn du verständnisvoll und tolerant bist, werden es die anderen auch dir gegenüber sein. Du erschaffst einerseits deine Realität, und wirst andererseits zu einem Licht für die anderen. An dieser Stelle ein Dankeschön an dich und deine Bereicherung!

 

Ich wünsche dir frohe Weihnachten!

Das bist nicht du! Lebe deine wahre Natur und werde glücklich

Die Person, für die du dich in diesem Augenblick hältst, ist nur ein Abbild dessen, wer du wirklich bist. Du bist viel mehr als das, was du siehst oder wer du glaubst zu sein. Weißt du, dass deine wahre Natur keine Sorgen, Ängste und Zweifel an sich hegt? Dass sie selbstbewusst und mutig dem Leben entgegenblickt? Befreie dich von alten Vorstellungen und Glaubenssätzen und entdecke, wer du wirklich bist. Dann hältst du den Schlüssel zu einem glücklichen Leben in deinen Händen.

Wirf über diesen Amazon-Link einen Blick ins Buch und erfahre mehr zu den Themen und Kapiteln, sowie über die Autorin.

 

Das könnte Dich auch interessieren

Buchtipps zum Thema

Das 6-Minuten-Tagebuch – Ein Buch, das dein Leben verändert, Mix aus Sach-, Praxis- und Notizbuch
von Dominik Spenst

Bestseller mit
4.8 von 5 Sternen bei 1,731 Rezensionen

Jahresrückblick 2019. Gut gemacht!

Hand aufs Herz: das hast du doch richtig gut gemacht dieses Jahr! Glaubst du nicht? Dann sieh dir den Jahresrückblick an und überzeug dich selbst.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Themen

Das Buch zum Blog

Kostenlose Ratgeber zum Download

Programmempfehlung mit Link zum Testbericht

Pin It on Pinterest

Share This