Persönlichkeitsentwicklung in 4 Stufen

Nov 14, 2019

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet Wachstum und Erfolg. Sie bedeutet Freiheit und Selbstverwirklichung. Nicht umsonst wollen wir uns stetig verbessern und zu neuen Höchstleistungen auffahren. Warum klappt das bei manchen besser als bei anderen? In welcher der folgenden 4 Stufen der Persönlichkeitsentwicklung befindest du dich?

 

Der Mensch will wachsen

Körperliches Wachstum übernimmt die Natur für uns, doch wir sind auch mit einem Verstand ausgestattet, der uns die Möglichkeit gibt, Einfluss auf unser „inneres Wachstum“ zu nehmen.

Als intellektuelle Wesen besitzen wir nicht nur die Gabe, das Umfeld um uns herum zu schaffen, sondern auch uns selbst jederzeit neu zu erfinden.

Persönlichkeitsentwicklung nennen wir das, und meinen damit das stete Verbessern unserer mentalen Fähigkeiten.

Warum die einen sich jedoch nie weiterzuentwickeln scheinen, während die anderen Quantensprünge in ihrer Persönlichkeitsentwicklung vollführen, liegt an den jeweiligen Konditionierungen, die bei jedem von uns ganz unterschiedlich sind.

Während die einen fest an sich glauben und Entbehrungen in Kauf nehmen, zweifeln die anderen an sich und verkriechen sich lieber auf der Couch, wo sie nichts falsch machen können.

Wer über sich hinauswachsen möchte, muss sich seinen Ängsten stellen. Und wer das tut, wird schließlich mit einem Leben in Freiheit belohnt. Frei von Sorgen und Zweifel. Frei von Angst.

Die 4 Stufen der Persönlichkeitsentwicklung

1. Sicherheit in Gefangenschaft

Auf Nummer sicher gehen – das ist es, was unser Verstand liebt. Er möchte alles durchdenken, abwägen, planen und am liebsten erst dann handeln, wenn das Ergebnis zu 100% vorhersagbar ist.

Der Preis, den wir dafür zu bezahlen haben, ist ein Leben in dem Bereich, der uns zu 100% bekannt ist. Sprich: Keine Veränderung. Keine Persönlichkeitsentwicklung.

Wir leben nach unseren Glaubenssätzen, Vorstellungen und selbst erstellten Konzepten. Die Gedanken, die wir denken sind daran angepasst, und so erhalten wir stets dieselben Resultate wie schon letztes Jahr, oder vor 5 Jahren oder vor 10 Jahren.

Der gleiche Job, das gleiche Gehalt, die immer gleichen Beziehungen mit den immergleichen Problemen. Und Schuld haben in allen Fällen die anderen, ob das der Partner, die Gesellschaft oder die Politiker sind.

Wir wünschen uns Veränderung, aber nicht, wenn wir selbst etwas dafür verändern müssen. Denn damit müssten wir unsere Sicherheit aufgeben. Um das zu vermeiden, bleiben wir lieber im Gefängnis unserer alten Glaubenssysteme. Das erscheint uns am bequemsten.

Persönlichkeitsentwicklung (2)

2. Vernunftdenken

Jeder von uns hat wahrscheinlich schon mit dem Gedanken gespielt „Was wäre wenn …“

Wir schweifen in Tagträumereien ab und stellen uns vor, wie es wäre, wenn wir das neue Auto oder den Traumberuf hätten, in einer glücklichen Beziehung wären oder endlich eine Weltreise machen könnten.

Doch statt den Gedanken weiter auszuführen, meldet sich diese innere Stimme, die sagt:

♦ „Aber ich habe eben kein Geld, um das zu machen“,

♦ „Ich kann doch nicht alles hinschmeißen, um eine neue Karriere anzufangen“,

♦ „Ich habe Angst davor, allein zu sein und werde mich deshalb nicht trennen“,

♦ „Ich weiß nicht, wie ich jemanden kennenlernen soll” oder

♦ „Ich habe schon zuviel Zeit/Geld in meine Karriere/Beziehung investiert, um etwas Neues anzufangen.”

Dieses „Vernunftdenken“ und Rationalisieren verhindert, dass wir uns emotional auf unsere Träume einlassen. Dadurch entwickeln wir keine weiteren Ideen, wie unsere Träume realisierbar wären und behindern unsere Persönlichkeitsentwicklung.

3. Angst vor dem Unbekannten

Wer sich vom Vernunftdenken als erste Barriere nicht abhalten lässt, der hat sich emotional auf seinen Wunschtraum eingelassen. In dieser Phase wird das Tagträumen zum Visualisieren, wir entwickeln Emotionen und können förmlich spüren, wie es wäre, wenn unsere Träume sich erfüllen.

Doch bald drängt sich ein neues Hindernis auf und zwar genau dann, wenn wir bereit sind, einen großen Schritt in Richtung unseres Traums und damit zur Persönlichkeitsentwicklung zu wagen.

♦ “Soll ich meine bestehende Beziehung beenden, um mich für etwas Neues frei zu machen?”

♦ “Bin ich bereit, meinen alten Job aufzugeben, um meinem Traumberuf nachzugehen?”

♦ “Was wird meine Familie dazu sagen?”

♦ “Werde ich es schaffen?”

Die Sorgen und Zweifel lösen einen Sturm an Angst und Panikattacken aus, die sich körperlich in Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen und völliger Erschöpfung äußern können. Es sind unsere alten Glaubenssysteme, Vorstellungen und Muster, die uns zurückhalten!

Wenn eine neue Idee in Berührung mit unseren alten Glaubenssätzen kommt, bricht das Chaos in uns aus.

Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Wer jetzt nachgibt, wird zurück zum Vernunftdenken und schließlich wieder auf der sicheren Couch landen.

Unsere alten Denkmuster (z.B. „Das kann ich nicht“, „Ich bin nicht gut genug“) werden dadurch bestärkt, denn jetzt sind wir überzeugt, dass wir es nicht schaffen können.

Nur wer jetzt stark bleibt und durchhält, wird eine echte Persönlichkeitsentwicklung durchmachen.

Persönlichkeitsentwicklung2

4. Freiheit

Wer sich seinen Ängsten und all den damit verbundenen unangenehmen körperlichen Symptomen stellt,

♦  wer den Schweiß von seiner Stirn wischt und die zitternden Knie festhält,

♦ wer sich mit Herzklopfen und bebender Stimme den Aufrufen der Verwandten widersetzt, die uns versichern, dass wir es bereuen werden und

♦ wer seinen inneren Kritiker mit all seinem Willen in die Schranken weist …

Der wird erfahren, was es bedeutet, über sich hinauszuwachsen.

Und wer es immer und immer wieder tut, weil er weiß, dass nur die Wiederholung und die Ausdauer uns an unser Ziel bringen, der wird sich irgendwann im Zustand der völligen Freiheit finden.

Freiheit von alten Glaubenssätzen und von der Meinung der anderen. Die Freiheit, das Leben nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Das ist echte Persönlichkeitsentwicklung, die nie zum Stillstand kommt. Denn wer einmal gekostet hat, der will wissen, wozu er noch fähig ist. Stillstand? Auf keinen Fall. Wer weiß, was noch so alles in uns steckt?

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