Die 10 größten Beziehungskiller und wie du sie vermeidest

Jan 13, 2020

Beziehungskiller haben ihren Namen nicht von ungefähr, denn sie untergraben den Selbstwert der Partner und damit die einst feurige Liebe. Welche sind die typischen Beziehungskiller und wie lassen sie sich vermeiden?

1. Keine Wertschätzung

Wenn wir nicht wertschätzen, was unser Partner für uns oder die Beziehung tut, wird er früher oder später das Interesse daran verlieren, sich weiterhin zu bemühen. Wir selbst wünschen uns schließlich auch, dass man achtet und zu schätzen weiß, was wir tun. Ein Dankeschön oder ein Kompliment hie und da können wahre Wunder bewirken, während das Selbstverständlichnehmen bzw. nicht Beachten echte Beziehungskiller sind.

2. Kritisieren

Ständiges Nörgeln und Kritisieren sind ohne Zweifel wahre Beziehungskiller. Wer möchte schon von seinem Partner getadelt werden und sich anhören müssen, was man wieder einmal falsch gemacht hat? Da fühlt man sich doch wie ein kleines Kind und nicht wie ein gleichwertiger Partner.

3. Besserwisser

Wenn der Partner dann auch noch ein Besserwisser ist, der dich korrigiert, wann immer er kann, ist dies ein weiterer Beziehungskiller. Vor allem, wenn das vor Freunden und Bekannten praktiziert wird, ist der Streit zu Hause vorprogrammiert. Der eigene Weg ist schließlich nicht der einzige Weg!

4. Sturheit

Hand aufs Herz, wer kennt es nicht: Wir gehen nicht von unserer Meinung ab, die da lautet: „Ich habe recht“, selbst wenn uns so nach und nach bewusst wird, dass wir vielleicht doch nicht im Recht sind.

Doch das Beharren und stur bleiben ist ein echter Beziehungskiller, denn wer keinen Fehler eingestehen kann, ist in Beziehungsangelegenheiten schlecht beraten.

5. Nicht verzeihen

Nicht vergeben zu können, ist ebenso fatal, wie Fehler nicht eingestehen zu können. Wer nachtragend ist, hat sich nicht frei gemacht und wärmt alte Geschichten immer und immer wieder auf. Das beschwört Streit herauf und ist damit ein wahrer Beziehungskiller. Lass die Vergangenheit los und konzentriere dich auf das Hier und Jetzt. Das Leben ist zu kurz, um sich über Vergangenes zu grämen.

6. Erwartungen

Erwartungen zu haben bedeutet in vielen Fällen auch enttäuscht zu werden. Nicht selten glauben Menschen, ein Partner sei einzig dazu da, sie glücklich zu machen, indem er ihre Bedürfnisse befriedige. Wird er diesen Erwartungen nicht gerecht, wird geschmollt, geschimpft und gedroht. Was für ein Beziehungskiller!

Das Leben wird sich nicht immer deinen Wünschen fügen. Lerne, dich überraschen zu lassen und nicht alles nach Plan haben zu wollen.

7. Schweigen

Eingeschnappt sein, aber nicht darüber sprechen. Man wird mit Blicken gestraft, muss patzige Bemerkungen über sich ergehen lassen, doch eine Aussprache wird abgelehnt. Zurück in die Pubertät versetzt gilt eindeutig: Beziehungskiller!

8. Unehrlichkeit

Es ist nicht immer einfach, ehrlich zu sein, vor allem, wenn man die Gefühle des anderen nicht verletzen möchte. Ehrlichkeit setzt daher auch ein verständnisvolles Verhalten des Partners voraus, denn wenn dieser sich gekränkt fühlt, weil man heute lieber etwas mit den Kollegen machen möchte, ist man dazu geneigt, sich mit einer Notlüge aus der Affäre zu ziehen.
In einer reifen Beziehung sollte es eigentlich kein Problem sein, darüber zu sprechen, was man möchte und was nicht. Ist der Partner offen und stellt keine übertriebenen Erwartungen, sind Gespräche dieser Art möglich.

9. Eifersucht

Ein ganz klarer Beziehungskiller, denn er deutet nicht nur auf ein geringes Selbstwertgefühl hin, sondern auch auf Misstrauen gegenüber dem Partner. Eigentlich keine idealen Eigenschaften für eine Partnerschaft.

10. Klammern und einschränken

Gehen ebenfalls häufig mit einem Minderwertigkeitsgefühl einher, das der Partner ausgleichen soll. Weil diese Menschen durch ihren Beziehungspartner bestätigt werden wollen, klammern sie regelrecht an ihm und rauben ihm dadurch seine Freiheit. Und Freiheitsentzug tötet die Liebe!

Wie vermeiden wir Beziehungskiller?

Die Arbeit erfolgt stets zuerst an uns selbst. Erkennst du dich in einer der oben beschriebenen Angaben? Sei ehrlich mit dir und gehe in dich. Warum verhalte ich mich so? Habe ich Angst den Partner zu verlieren? Warum?

Eine ehrliche Bestandsaufnahme ist immer der Anfang, um an sich zu arbeiten. Stellt man fest, dass es das Verhalten des Partners ist, das uns zu unserem Verhalten „zwingt“, wird es in weiterer Folge sinnvoll sein, mit ihm oder ihr darüber zu sprechen. Doch cave: Vermeide Vorwürfe und Kritik!

Besser ist es, das Gespräch mit dem eigenen Problemverhalten zu beginnen: „Ich weiß, dass ich manchmal stur sein kann, und das tut mir leid. Ich würde gerne daran arbeiten und es wäre schön, wenn du mir dabei helfen könntest bzw. wir das zusammen tun könnten. Ich reagiere oft so, weil es mir wehtut, wenn du mich kritisierst usw.“

Auf diese Art zeigst du deinem Gegenüber, dass du bereit bist, etwas zu ändern und das wird es für ihn erleichtern, ebenfalls etwas zu ändern.

Denke daran: Wenn du dich mit einem Gefühl nicht wohlfühlst, sind es nicht die anderen oder die Umstände, die sich ändern müssen. Das Gefühl ist schließlich in dir. Wenn du allerdings siehst, dass eine Veränderung für dich nicht möglich ist, solange dein Umfeld in gewohnter Manier reagiert, musst du die Konsequenz für dich ziehen und überlegen, ob du weitermachen willst wie bisher oder gehst und einen Neuanfang startest. Es geht schließlich um dein Glück!

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