Aufmerksamkeits-Fokus Übung: Fühl dich gut!

Dez 5, 2019

Vielleicht ist dir soeben etwas widerfahren, das deine Stimmung trübt, und du möchtest dich daraus befreien. Oder du spürst, dass du zu einem wichtigen Thema negative Gedanken hast und möchtest das ändern. Möglicherweise findest du dich in einer Art Langeweile oder inneren Unruhe, die du hinter dir lassen willst. Für all diese Fälle möchte ich dir hier eine Übung vorstellen, die deinen Aufmerksamkeits-Fokus wieder in eine positive Richtung lenkt.

Unbewusster Aufmerksamkeits-Fokus

Dass wir in negative und sorgvolle Grübeleien abgeschweift sind, bemerken wir spätestens dann, wenn wir negative Gefühle und Emotionen verspüren. Denn hat man erst mit dem Zweifeln begonnen, setzt sich eine ganze Gedankenspirale in Gang, die uns in Sekunden zu unangenehmen Gefühlen treibt.

Halte dir stets vor Augen: Du kannst deine Gedanken bewusst auswählen und damit deine Stimmung verändern!

Leichter gesagt als getan, magst du jetzt einwenden, und tatsächlich wird dieses Vorhaben dadurch erschwert, dass eine Art Beschleunigung vorhanden ist, die erst abgebremst werden muss, damit man in die andere Richtung steuern kann (wie bei einem schnell fahrenden Fahrzeug, das seine Fahrtrichtung ändern will).

Die Aufmerksamkeits-Fokus Übung

Nimm dir für diese Übung daher etwa 10-15 Minuten Zeit, um deinen Fokus neu auszurichten, und deine Konzentration lange genug auf deine Wunschemotion zu legen.

1. Identifiziere den negativen Gedanken und den positiven, auf den du umlenken willst.

Beispiele:

♦ Ich fühle mich dick, und ich möchte mich schlank fühlen.

♦ Ich fühle mich ungeliebt, und möchte mich geliebt fühlen.

♦ Ich fühle mich arm, und ich möchte mich reich fühlen.

2. Schreibe deinen Wunsch ans untere Ende eines Blatt Papiers. Wenn du dich schlank fühlen möchtest, schreibst du das ans Ende der Seite.

Wir wollen uns nun langsam bis zu diesem Satz vorarbeiten, denn, wie du wahrscheinlich selbst feststellst, wird dich, wenn du dich in einer negativen Emotion befindest, dieser Satz wahrscheinlich nur ärgern und unzufriedener machen.

 Aufmerksamkeits-Fokus 1

Sich hocharbeiten

Um zu unserer Wunschemotion zu gelangen, müssen wir also erst unsere negative Beschleunigung abbremsen, und das erreichen wir, indem wir Gedanken auswählen, die sich gut und glaubwürdig anfühlen.

Überlege dir Aussagen, die sich für dich wahr und gut anfühlen. Empfindest du sie wie eine Lüge, oder ärgern sie dich, dann sortiere sie aus.

Beispiel:

♦ „Ich möchte so schlank sein wie XY“ – nein!

♦ „Ich könnte eine neue Diät versuchen“ – nein! Das hat nämlich den Beigeschmack dessen, dass du bereits welche ausprobiert hast und gescheitert bist.

♦ „Mein Körper hat mir bisher gut Dienste geleistet“ – ja.

♦ „Ich muss ja nicht alles heute schaffen“ – ja!

♦ „Ich werde mir schöne Sachen zum Anziehen kaufen“ – ja!

♦ „Ich werde mich fit und voller Energie fühlen“ – ja!

♦ „Mir werden tolle Ideen einfallen“ – ja!

♦ „Ich freue mich darauf, mich gut zu fühlen“ – ja!

Und so weiter.

Aufmerksamkeits-Fokus und Zeit

Versuche, zumindest 10 bis 15 Sätze (gerne auch mehr) zu finden, die dich in eine positive Stimmung versetzen. Wenn du einen Satz gefunden hast, verweile ein wenig in diesem Gefühl.

Das Gehirn funktioniert nämlich so, dass es nach weiteren, zur Stimmung passenden Aussagen suchen wird, und die Gedankenspirale bald in eine positive Richtung ausschlagen wird.

Aufmerksamkeits-Fokus 2

Du weißt schließlich, wie es ist, wenn du dich in negative Gedanken hineinsteigerst. Das beginnt auch mit einem negativen Satz oder Bild im Kopf, an welche sich weitere anreihen, bis du angespannt auf deiner Couch sitzt oder unruhig durchs Zimmer läufst und überlegst, wen du zur Ablenkung anrufen kannst.

Deshalb drehen wir mit dieser Übung den Spieß um, und legen den Aufmerksamkeits-Fokus ganz auf die positiven Gedanken, die uns in eine positive Stimmung versetzen.

Denn wer in einer guten Stimmung ist, der fühlt sich nicht nur leichter, sondern dem gehen Verpflichtungen und Arbeiten auch leichter von der Hand. Wir haben uns viel zu lange darauf trainiert, vom schlechtesten auszugehen, statt unser Augenmerk auf all das Positive auszurichten, das uns widerfahren kann.

Denk daran: Wenn etwas eine negative Seite hat, dann kannst du auch eine positive finden. Alles im physikalischen Leben hat zwei Seiten. Und mit einem geschulten Aufmerksamkeits-Fokus findest du jene, die dir guttut.

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